Anstoßzeiten sorgen für Diskussionen

Die Vorrundenbesprechungen der Kreisligen A- und C-Liga fanden in der Sporthalle von Germania Pfungstadt statt. Eckhard Czok von der Germania hatte alles perfekt organisiert.
Der Corona-Pandemie geschuldet war der Kreisfußballausschuss nur spärlich besetzt. Auch die Vereinsvertreter kamen nur einzeln, so dass den Abstandsregelungen in jeder Beziehung Rechnung getragen werden konnte.

Nach der Begrüßung durch Kreisfußballwart Michael Sobota wurde der Verein Türk Gücü Darmstadt von Klassenleiter Dieter Behrendt für die Meisterschaft in der Kreisliga B geehrt.

Meister Ehrung: Klassenleiter Dieter Behrendt (links) übergibt die Meister-Urkunde an Türk Gücü Darmstadt

Die Besprechung der Spielpläne gestaltete sich eigentlich nicht kompliziert, doch entzündeten sich Diskussionen an der Verlegung der Anstoßzeiten. Das war dem Umstand geschuldet, dass das Hygienekonzept des Fußball-Verbandes, dass die meisten Vereine übernommen haben, eine mindestens halbstündige Lüftungspause für die Umkleidekabinen vorsieht. Das führt dazu, dass die Kreisliga A ihre Anstoßzeit auf 15.30 Uhr verlegt, die zweite Mannschaften eine halbe Stunde früher um 12.30 Uhr anstoßen werden. Dies muss jedoch innerhalb der Vereine mit den Jugendleitern besprochen werden, wie Sobota betonte. Überhaupt sei Kommunikation das Gebot der Stunde.

Im Kreis Darmstadt wir einschließlich der Kreisoberliga unisono Relegation gespielt. Bei einem möglichen Abbruch der Saison würde dann auch wieder der Tabellenzweite in die nächsthöhere Liga aufsteigen. Die Zahl der Absteiger beträgt in der A-Liga zwei Mannschaften, in den anderen Ligen je nur ein Team.

Ob und unter welchen Bedingungen die Saison zu Ende gespielt werden kann, ist derzeit völlig unbestimmt. Jeder Verein kann seinen Teil aber dazu beitragen, dass der Fußball unter den Bedingungen, die man selbst bestimmen kann, weiter rollt.

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